Autor: Sebastian Blaeschke Head of Portfolio and Research - Shareholdervalue Asset Management
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MODERN-VALUE-KOLUMNE: QUALITÄT MIT REKORDAUSSCHÜTTUNG

Auf der Suche nach verlässlichen Ausschüttungen, greifen viele Stiftungen nach Anlagen, die regelmäßig auf dem Konto landen, da sie zumeist schon verplant sind. Bundesanleihe können das. Sie rentiert wieder mit rund 3,2 Prozent, dem höchsten Stand seit 2011, und sie zahlen pünktlich. Nur zahlt sie eben immer dasselbe. Der Kupon wird bei Emission festgeschrieben und bleibt bis zur Tilgung unverändert. Die Preise allerdings steigen. Über die Jahre frisst die Inflation die Erträge auf. Und selbst bei inflationsindexierten Anleihen sieht es nicht viel besser aus: sie rentieren je nach Restlaufzeit aktuell mit einer realen Rendite von rund 1,0 Prozent pro Jahr. Nicht gerade viel, um in den Stiftungszweck zu investieren.

Qualitätsaktien als Alternative

Doch es gibt Alternativen. Wie sehen etwa in Qualitätsaktien eine renditestarke, attraktive Option. Aber, was sind Qualitätsaktien? Nun, wir suchen für unseren Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen stets nach Unternehmen, die ein stabiles, langfristig planbares und skalierbares Wachstum aufweisen, dabei überdurchschnittliche Kapitalrenditen erwirtschaften und dabei nur eine moderate Verschuldung aufweisen. Dabei sollte das Unternehmen über Alleinstellungsmerkmale verfügen, den sogenannten wirtschaftlichen Burggraben, der vor Wettbewerb schützt und eine gewisse Preissetzungsmacht ermöglicht.

Um zwei Beispiele zu nennen: Die beiden Versicherer Allianz und die Münchner Rück. Beide sind in ihren Bereichen marktführend und zahlen darüber hinaus noch attraktive Dividenden. In den fünfzehn Jahren seit dem Geschäftsjahr 2011 hat weder die Allianz noch die Münchener Rück ihre Dividende gesenkt. Kein einziges Mal. Gestiegen ist sie dagegen um 280 bzw. 284 Prozent, während die Verbraucherpreise um 35 Prozent zulegten. Hätte die Allianz ihre Ausschüttung nur an die Preise angepasst, läge sie heute bei 6,10 statt bei 17,10 Euro.

Dividenden – Besser als eine inflationsindexierte Anleihe

Damit ist die Dividende eines Qualitätsunternehmens der inflationsindexierten Anleihe hoch überlegen. Ein Inflation-Linked Bond gleicht die Preissteigerung aus — mehr nicht. Die Ausschüttung der beiden Versicherer hat die Inflation aber nicht nur ausgeglichen, sondern weit hinter sich gelassen. Und dann die Kurssteigerung. Seit Ende 2011 hat sich die Allianz-Aktie knapp versechsfacht, die der Münchener Rück gut verfünffacht. Die Anleihe zahlt gerade mal nominal zurück.

Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen nahe Allzeithoch – Rekordausschüttung

Allianz und Münchner Rück sind nur zwei Beispiele für Qualitätsaktien im Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen. Für steuerbefreite Anleger gibt es dort eine eigene Anteilklasse. Bei ihr entfällt der Steuerabzug von 15 Prozent, der sonst auf deutsche Dividenden im Fonds anfällt, und mit der dafür ohnehin nötigen Nichtveranlagungsbescheinigung kommt auch die Ausschüttung des Fonds ungekürzt bei den Stiftungen an. Die ausschüttenden Klassen zahlen darüber hinaus zweimal im Jahr jeweils etwa 1,5 Prozent Dividende. Übrigens: Der Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen notiert nahe seines Allzeithochs. Das Geld für den Stiftungszweck wird damit planbar kommen und bei der Ausschüttung voraussichtlich einen neuen Höchststand erreichen.

Dies ist eine Marketing-Anzeige. Bitte lesen Sie den Prospekt des OGAW und das KIID, bevor Sie eine endgültige Anlageentscheidung treffen. Die Shareholder Value Management AG ist im Rahmen der Anlageberatung gem. § 2 Abs. 2 Nr. 4 WpIG ausschließlich auf Rechnung und unter der Haftung der NFS Netfonds Financial Service GmbH, Heidenkampsweg 73, 20097 Hamburg tätig. Die NFS ist ein Wertpapierinstitut gem. § 2 Abs. 1 WpIG und verfügt über die erforderlichen Erlaubnisse der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Bei den dargestellten Szenarien handelt es sich um eine Schätzung der zukünftigen Wertentwicklung, die auf Erkenntnissen aus der Vergangenheit über die Wertentwicklung dieser Anlage und/oder den aktuellen Marktbedingungen beruht und kein exakter Indikator sind. Die Wertentwicklung der Produkte, hängt unter anderem davon ab, wie sich der Markt zukünftig entwickelt und der Haltedauer des Investments.

Sebastian Blaeschke, Jahrgang 1990, ist Leiter des Research Teams und berät zusammen mit den CIOs Frank Fischer und Jens Große-Allermann die Mandate der Shareholder Value Management AG.

Neben den Leitungsfunktionen ist Herr Blaeschke Prokurist der Gesellschaft und hat eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung der hausinternen Softwareapplikationen für die Portfolioberatung und Aktienanalyse inne.

Seit 2018 war Herr Blaeschke als Aktienanalyst und als Analyst im Bereich Applied Research und Risk im Unternehmen tätig. Zuvor arbeitete er bereits seit 2012 als Werkstudent im Unternehmen.

Herr Blaeschke absolvierte seinen Bachelor in Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkt Finance & Accounting und seinen Master in Wirtschaftsinformatik an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Dort gründete er gemeinsam mit Andreas Hennes einen Investmentverein und war anschließend als Vorstand tätig.

Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Autor: Sebastian Blaeschke Head of Portfolio and Research - Shareholdervalue Asset Management

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